Danke – Rückblick auf die 80. Kasseler Ruder – Regatta 2016 und den Landesentscheid Jungen und Mädchen 2016 der Hessischen Ruderjuged

Am vergangenen Wochenende fand die traditionelle Kasseler Ruder-Regatta zum 80. Mal statt.

Die ersten Regatten wurden in früheren Zeiten im Oberlauf der Fulda mit einem ein- bis zweitägigen Programm abgehalten. Damals trugen die Damen Kleid und der Herr Anzug auf dem Sattelplatz und die Regatta war ein gesellschaftlicher Höhepunkt.
In diese Sportveranstaltung war darüber hinaus auch eine abendliche Festveranstaltung eingebettet. So wurden beim Festkommerz die sportlichen Ergebnisse „nachbearbeitet“ und die Sieger nochmals hochgelebt.

Der heutige sportliche Wettkampf ist zum einen ein Nachwuchswettbewerb, um sich für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren, und zum anderen ist es eine Breitensport-Regatta für Junioren, Senioren und Masters. Genau diese Ruderinnen und Ruderer waren nach Kassel gekommen, um hier ihren Sport im Wettkampf zu erleben. Jedem Teilnehmer gelang es, sein persönliches Ergebnis abzurufen. Gerade unter den jüngeren Teilnehmern war der Ampelstart aus einer festen Startanlage ein Highlight.

Mit dem Start der Stadtmeisterschaften am Freitag hat das Wetter den würdigen Rahmen zur Verfügung gestellt. Nun galt es, den Teilnehmern und Zuschauern ein sportlich spannendes Wochenende zu ermöglichen. Dies konnte die Mannschaft um Julia Bartling, Holger Römer, Hanns Dieter Gerdum, Juliana Ochs, Dennis Wulf und Torsten Gorski ermöglichen.

Der zweite Wettkampftag (Samstag) war unter anderem geprägt durch die Qualifikation der Jungen und Mädchen für den Bundeswettbewerb in Salzgitter. Hier waren neben der Frankfurter Rudergesellschaft Germania 1869, der Limburger Club für Wassersport 1895/1907, der Hanauer Ruderclub Hassia und der Ruderverein Friedrichsgymnasium wieder der Maßstab für den Gesamtsieg im Landesentscheid Jungen und Mädchen.

Die Masters konnten sich an beiden Regattatagen mit einem etwas veränderten Rennprogramm auf der Regattastrecke in Kassel miteinander messen. Hier kamen Teilnehmer aus Thüringen, Brandenburg und Hessen auf den Regattaveranstalter zu
und boten ihre Hilfe als Botschafter an. Die Teilnehmer schwärmten von der Regattastrecke und der damit verbundenen Organisation. Johannes Flicker, ein Teilnehmer aus Bad Hersfeld, hat sich für die Ausrichtung bei Torsten Gorski bedankt und sich angeboten, in der kommenden Woche in der Mastersfamilie in Heidelberg Werbung für das großartige Revier und den Kasseler Regattaverein zu machen.

Zukünftig möchte der Regattastab die interne Organisation verbessern, gerade was den Bereich der technischen Nutzung der IT und einer neuen Regattasoftware betrifft. Gerade an diesem Wochenende hat die Mannschaft im Regattabüro und im Zielbereich die Grenzen der Software hautnah erleben müssen. Hier möchte man sich für die Zukunft für die Regattaausrichtung besser aufstellen. In der Ausschreibung sollen der Bereich Masters und Breitensport, nach ersten positiven Ansätzen in diesem Jahr,
für die Zukunft noch weiter verbessert werden.

Abschließend gilt der Dank allen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere den Ehemaligen
und den aktuellen Ruderern aus dem Ruderverein Friedrichsgymnasium Kassel,
den Mitgliedern des Rudervereins Kurhessen-Cassel 1895 / 1911,
den Mitgliedern des Rudervereins Wilhelmsgymnasium Kassel, Herrn Klaus Reitze
und den Starthelfern aus den Kasseler Schulruder-Gymnasien.